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Kontakt Herbert Behrens

Wahlkreisbüro Osterholz-Scharmbeck
Marktplatz 8
27711 Osterholz-Scharmbeck
Telefon 04791 9652775
Herbert.Behrens@wk.bundestag.de

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Liebe Gäste, herzlich willkommen auf meiner Homepage!

Mit dieser Website will ich Ihnen Einblicke in die Aktivitäten eines Bundestagsabgeordneten geben. Aber ich will keine Einbahnstraße eröffnen. Deshalb bitte ich darum, Vorschläge, Kritik oder Wünsche einfach direkt an mich zu richten - für möglichst gute, gemeinsame LINKE Politik

Herbert Behrens

 

29.07.2010

Bahnchef Grubes Erfolgsmeldungen wirken absurd

Die Halbjahresbilanz von Bahnchef Grube entlarvt die ganze Betriebswirtschaftlerei. Dabei stehen nicht die Qualität des Bahnangebotes, wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Zufriedenheit der Reisenden, sondern Gewinne, die auf Kosten der Qualität aus dem Unternehmen gepresst werden, im Mittelpunkt der Betrachtungen“, so Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute veröffentlichten Halbjahresbilanz der Deutschen Bahn AG.

Leidig weiter: „Kaum hat die sommerliche Pannenserie mit den Klimaanlagen ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht, kommt Grube mit einem glänzenden Halbjahresbericht, der die winterliche Pannenserie als vorübergehende Störung der ansonsten erfolgreichen Bilanz herunterspielt. Aber Grubes Erfolgsmeldungen stehen auf tönernen Füßen. Die Infrastruktur ist völlig vernachlässigt. Bei der Wartung, Instandhaltung, Anschaffungen und Personalausstattung wurde mit immer neuen ‚Qualitätsprogrammen’ gespart, damit weitere Gewinne ausgewiesen werden können. So beklagt der Bundesrechnungshof 1,5 Milliarden Euro fehlende Investitionen in den vergangenen 5 Jahren.

Statt in die Bahn zu investieren, sollen jetzt auch noch 2,5 Milliarden Euro für den Kauf von Arriva ausgegeben werden, um den erfolgreichen Regionalbahnen Konkurrenz zu machen.

DIE LINKE fordert daher, den Arriva-Deal abzusagen, das überflüssige Megaprojekt Stuttgart21, samt Neubaustrecke Ulm-Wendlingen aufzugeben und statt dessen ein umfassendes Schieneninvestitionsprogramm aufzulegen, damit endlich Schluss ist mit Weichen- und Stellwerksstörungen, defekten Triebfahrzeugen, Verspätungen, kaputten Klimaanlagen, Bremsen und anderen Mängeln.
Wer so weiter fährt, bereitet das nächste Desaster vor und macht sich so der vorsätzlichen Körperverletzung schuldig.“

Im neuen verkehrspolitischen Zirkular dokumentieren wir Verkehrsleute der Linksfraktion die Hintergründe der aktuellen Probleme bei der Bahn.

Das dritte LINKE verkehrspolitische Zirkular

mit vielen spannenden Texten und 44 Seiten Umfang ist gedruckt! Hier auch online als pdf. Wer die Broschüre in Händen halten will, kann sie auch im Wahlkreisbüro von Herbert Behrens  abholen oder bestellen: herbert.behrens.ma03@bundestag.de

 

23.07.2010

Feste Fehmarnbelt-Querung in Schleswig-Holstein nicht mehrheitsfähig

Am vierten Tag ihrer Fraktionstour informierten Mitglieder der Linksfraktion auf dem Marktplatz in Eutin über ihre Position zur festen Fehmarnbelt-Querung. Von links: Die Bundestagsabgeordneten Herbert Behrens und Cornelia Möhring, Sascha Thomas, Ulli Schippels, finanzpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Landtag Schleswig-Holstein, und Malte Riechey, Aktionsbündnis gegen eine feste Fehmarnbelt-Querung

Mehr --> Pressemitteilung

15.07.2010

Fehmarnbeltquerung stoppen

Die Pläne der Bahn und des Verkehrsministeriums zeigen deutlich: Geplant ist eine Billig-Lösung zu minimalen Kosten, die negativen Auswirkungen auf die Region werden nicht untersucht. Auch Alternativtrassen wurden nicht bewertet. Das ist ein Skandal für alle Anwohnerinnen und Anwohner. Ein Skandal ist auch, dass es auch kein Geld für einen vernünftigen Lärmschutz geben soll. Das Ministerium bestätigte, dass nur die Minimallösung finanziert wird, ein Umfahren der touristischen Ostseebäder sei nicht wirtschaftlich und auch »ein separater Grenzwert für Tourismus ist nicht ausgewiesen«.

Damit sind tausende Arbeitsplätze in der Region im Tourismus in Gefahr! Zur Wirtschaftlichkeit des Projektes wird auf eine veraltete Vorstudie mit veralteten Preisen verwiesen, und die Verkehrsprognosen sind völlig überbewertet. Das Planverfahren für die Anbindung wurde gerade eröffnet und hier mussten die Bahn und das Verkehrs- ministerium eingestehen: Die Güterverkehrsprognosen waren zu hoch und wurden halbiert.

Es gibt also überhaupt keinen Bedarf für dieses Mammutprojekt!

Der Bundesrechnungshof geht von einem deutschen Anteil von mindestens 1,7 Milliarden Euro aus, doch die Finanzierung wackelt: Die Mittel für die Anbindung sind im Haushalt noch nicht eingestellt.

Durch das 80-Milliarden- Euro-Sparpaket der Bundesregierung soll auch im Verkehrsetat gespart werden – bis zum Jahr 2014 rund zwei Milliarden Euro. Dazu kommt die vereinbarte Schuldenbremse, wonach ab dem Jahr 2011 noch einmal deutlich weniger Geld zur Verfügung steht. Ob das Projekt also wirklich finanzierbar ist, ist zweifelhaft.

Unzweifelhaft ist, dass sich das Projekt noch stoppen lässt, denn über das Planverfahren zur Genehmigung wird frühestens im Jahr 2013 entschieden, ob gebaut werden darf. Dies kann noch vor Gericht bekämpft werden und selbst dann muss das Dänische Folketing dies nochmal parlamentarisch beschließen.

DIE LINKE fordert, dass

  • mit Dänemark neu verhandelt wird,
  • um umgehend aus dem deutsch-dänischen Staatsvertrag nach Artikel 22 Absatz 2 auszusteigen und alle Planungen zu stoppen,
  • der Schienengüterverkehr nach Skandinavien weiterhin auf der Jütlandroute bleibt und nicht durch die touristischen Orte der Bädertrasse umgeleitet wird,
  • der Nutzen aller geplanter Verkehrsinvestitionsprojekte mit realistischen Verkehrsprognosen und tatsächlichen Kosten neu bewertet wird,
  • nicht nur eine Umweltverträglichkeitsprüfung, sondern auch eine Sozialverträglichkeitsprüfung durchgeführt wird, in der alle Anwohner einbezogen werden.

 Als PDF zum herunterladen: Flyer Fehmarnbeltquerung stoppen

24.06.2010

Finanztransaktionssteuer jetzt einführen

Die rasante Expansion der Finanzmärkte während der letzten Jahrzehnte hat zur größten internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren geführt. Maßlose Spekulationen, die zunehmende Komplexität der Finanzinstrumente und die Geschwindigket, mit der Finanztransaktionen heutzutage abgewickelt werden, sind zu einer massiven Bedrohung der ökonomischen Stabilität und der Demokratie geworden.

Ein Instrument zur Zurückdrängung und teilweisen Umkehrung dieser Fehlentwicklung ist die Einführung einer Steuer auf alle börslichen und außerbörslichen Wertpapierumsätze, Derivate- und Devisenumsätze – zusammenfassend kurz Finanztransaktionssteuer genannt.

Die Finanztransaktionsteuer ist die Bündelung zweier Steuern, nämlich der Börsenumsatzsteuer einerseits und der sogenannten „Tobin-Steuer“ andererseits. Die Börsenumsatzsteuer besteuert den Kauf- und Verkauf unterschiedlicher Wertpapiere (vor allem Aktien und Anleihen) an Börsen. Die Tobin-Steuer ist nach dem Nobelpreisträger James Tobin benannt, der 1978 eine Besteuerung von Umsätzen auf Devisenmärkten forderte. Tobin wollte damit „Sand ins Getriebe“ der Finanzmärkte streuen und Wechselkurse stabilisieren. Die Tobin-Steuer wird gerade von entwicklungspolitischen Organisationen häufig zur Finanzierung von Entwicklung und Armutsbekämpfung in den Ländern des Südens gefordert.

Im Konzept der Finanztransaktionsteuer sind beide Steuern zu einem einheitlichen Konzept zusammengefügt und dahingehend ergänzt, dass auch Käufe und Verkäufe von Währungen und Wertpapieren außerhalb von Börsen besteuert werden sollen. Diese Ergänzung ist erforderlich, um die Umgehung der Steuer zu verhindern, denn nicht nur Devisen, sondern auch Wertpapiere werden zunehmend außerbörslich gehandelt.

DIE LINKE fordert die Einführung einer Finanztransaktionsteuer in Höhe von mindestens 0,05 Prozent. Längerfristiges Ziel muss eine weltweite Einführung sein, kurzfristig ist eine Einführung auf EU-Ebene möglich. Parallel zu den internationalen Verhandlungen soll die Finanztransaktionsteuer in Deutschland zunächst mit einem Steuersatz von mindestens 0,01 Prozent erhoben werden.

Die Einnahmen aus der Finanztransaktionsteuer sollen zu gleichen Teilen für den sozial-ökologischen Umbau unserer nicht-nachhaltigen Industriegesellschaft einerseits und den internationalen Umwelt- und Klimaschutz und die Finanzierung von Entwicklung andererseits eingesetzt werden.

Hinsichtlich der zu erwartenden Steuereinnahmen gibt es sehr fundierte Berechnungen des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO). Auf Grundlage der Umsätze des Jahres 2007 und für den Steuersatz von 0,01 Prozent ergäben sich allein aus der Besteuerung von Wertpapiertransaktionen Steuereinnahmen in Deutschland von 10 bis 13 Mrd. Euro. Aus der Besteuerung von Devisentransaktionen ergäben sich EU-weit Einnahmen von ca. 20-27 Mrd. Euro, an denen Deutschland anteilig beteiligt wäre. Dabei ist bereits berücksichtigt, dass die Finanzmarktumsätze als Folge der Steuer empfindlich zurückgehen.

08.05.2010

Große Unterstützung für Volksbegehren gute Schulen

Mit ein paar Reden und Aktionen ging es am Sonnabend auf dem Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck los. Anschließend wurden an verschiedenen Stellen in der Stadt Unterschriften für das Volksbegehren gute Schulen gesammelt.

"Wir unterstützen das Volksbegehren voll und ganz, auch wenn die Forderungen hinter unseren schulpolitischen Vorstellungen zurückbleiben. Wenn es uns gelingt, mit dieser Aktion das Thema gute Bildung zu einer Volksbewegung zu machen, dann ist das ein riesiger Erfolg für die Kinder und ein hervorragender Beitrag für mehr direkte Demokratie in unserem Land", sagte Herbert Behrens beim Aktionstag für das Volksbegehren für gute Schulen am Sonnabend in Osterholz-Scharmbeck.

Mit diesem Tag wurde im Landkreis Osterholz die Öffentlichkeit auf die Aktion aufmerksam gemacht. In Osterholz-Scharmbeck sammelten Mitglieder der Initiative auf dem Marktplatz, vor Supermärkten und in Geschäften Unterschriften für das Volksbegehren. Zu Beginn der Aktion begrüßte Anne Deutsch von der Initiative die Bürgermeister Martin Wagener (Osterholz-Scharmbeck), Bernd Lütjen (Hambergen), Harald Steenken (Schwanewede), Willi Hollatz (Lilienthal) und Susanne Geils (Ritterhude) sowie Tim Jesgarzewski (stellv. Landrat) und Herbert Behrens. Bundestagsabgeordneter der LINKEN. Deutsch ging es darum deutlich zu machen, dass das Volksbegehren auch von den örtlichen Politikern unterstützt wird.

Mitglieder der LINKEN sammelten anschließend vor dem Marktkauf in Osterholz-Scharmbeck Unterschriften. Unterschriften für das Volksbegehren können auch im Wahlkreisbüro Herbert Behrens, Marktplatz 8, Osterholz-Scharmbeck abgegeben werden.

Pressemitteilungen
27. Juli 2010

Feste Fehmarnbelt-Querung in Schleswig-Holstein nicht mehrheitsfähig

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6. Juli 2010

Investitionsoffensive der Schienenverkehrsprojekte des Bahngipfels in Bremen: Klug kleckern statt klotzen!

Anlässlich der Meldung der Deutschen Bahn auf dem Bahngipfel in Bremen, 120 Millionen € im Nordwesten zu investieren, erklärt Herbert Behrens, niedersächsischer Abgeordneter der Linksfraktion im Bundestag und Mitglied des... mehr

 
1. Juli 2010

Wahl des Bundespräsidenten

Zur Wahl des Bundespräsidenten erklärt der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Herbert Behrens aus Osterholz-Scharmbeck unmittelbar nach dem zweiten Wahlgang: mehr

 
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